Wesel (RP) Noch fehlen dem Autofahrer auf der neuen Weseler Rheinbrücke zwei Spuren zum Glück. Bekanntlich sind derzeit zwei der vier Fahrstreifen ans Straßennetz angebunden. Deshalb gibt es auf Weseler Seite auch die S-Kurve mit Gefälle, die von manchen als gefährlich oder ungewohnt beurteilt wird. Abhilfe gibt es, wenn die restlichen zwei Spuren angebunden werden, was aber nur mit einer größeren Baustelle zu bewerkstelligen ist.
Die Abstimmung darüber, wie das das Vorhaben in den Herbstferien 10. bis 17. Oktober am besten abzuwickeln ist, läuft. Eine Entscheidung zwischen Behörden und Kommunen ist noch nicht gefallen. Das verwundert nicht, denn es geht um eine heikle Sache. Die Alternativen lauten: eine Woche Vollsperrung der gesamten Brücke oder drei Wochen Stückelarbeit mit halbseitigen Sperrungen und Ampelbetrieb. Variante eins bedeutet Umleitungen über andere Brücken, Variante zwei sorgt für lange Rückstaus. Nicht betroffen wären Radler, deren Wege in beiden Fällen offen blieben.








