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Die Düne am Deich
 
Geschrieben von webmaster am Mittwoch, 22. März 2006




Mit diesem Bericht hat die NRZ mir ein Schnippchen geschlagen. Da er fast die komplette Seite ausfüllt paßt er nicht mehr so ganz in meinen Scanner. Zur besseren Lesbarkeit habe ich den Text deshalb nochmal kopiert.








B 58 / Außer viel Sand ist an der Brücken-Baustelle in Wesel noch nicht viel zu sehen. Aber ab April soll´s "richtig losgehen".

Zwischen Dünenblick und Großbaustelle liegt nur eine halbe Drehung. Sylt und Sahara kommen in den Sinn, wenn der Wind an diesem sonnig-kalten Frühlingstag den Sand auf dem gigantischen Haufen am Weseler Rheindeich in Wellen legt. Doch die Idylle währt nur kurz. Dann wirft der Arbeiter 20 Meter weiter wieder seinen Bagger an, und der kurze Traum vom Urlaub weicht der Realität: Hier ist nicht Sylt, sondern die größte Verkehrsbaustelle am Niederrhein. Bis 2009 soll neben als " Dauer-Provisorium" gebauten Fachwerkbrücke ein Neubau entstehen, der - zusammen mit Ortsumgehungen um Büderich und Wesel - den Verkehr auf der B 58 künftig besser bewältigen soll.
Noch ist viel Fantasie gefragt 780 Meter Länge, knapp 68 Millionen Euro Brücken-Baukosten, rund zehn Kilometer Umgehungsstraßen . . . - Superlativen, für die Baustellenbesucher jedoch noch reichlich Fantasie mit an den Rhein bringen müssen. Gestern wirkte die Großbaustelle, die in Spitzenzeiten mal bis zu 50 Arbeiter beschäftigen soll, jedenfalls noch wie im Dornröschen-Schlaf: Eine Handvoll Arbeiter werkeln an einer kleinen Rohbau-Brücke, die irgendwann einmal Schäfer, Radfahrer und Rhein-Anlieger unter der neuen B 58 her führen soll, weiter hinten Richtung Büderich buddeln sich hier und da drei Bagger scheinbar ziellos durchs Gelände.
Bauingenieur Franz-Josef Scheurer kennt die enttäuschten Blicke seiner Besucher, die am liebsten schon Tieflader, Schwimmkräne und riesige Stahlbeton-Teile sehen würden. "Im Moment machen wir hier reine Erschließungen", erklärt der Bauüberwacher vom Landesbetrieb Straßenbau ein wenig entschuldigend. Er legt aber gleich nach: "Nächsten Monat, da geht´s hier richtig los." Dann bohren große Maschinen 1,50 Meter breite Löcher in die Tiefe des Deichvorlandes. Ausgegossen mit dem Inhalt von acht Betonmischern werden sie das Fundament für die Stahlbetonbrücke auf Büdericher Seite, der Auffahrt zur eigentlichen Rheinbrücke.
Doch bis dahin müssen Scheuers Leute Bohrer- und Betonmisch-Lastern erst noch die Wege bereiten. "Heute oder morgen markieren wir die Linksabbiegerspur an der B 58", sagt der Ingenieur und zeigt mit der Hand zur Bundesstraße. "Dann kommt da auch eine Ampel hin." Die soll bei Bedarf den Lasterverkehr regeln, der von der Einfahrt in einer Art Einbahnstraße an der Baustelle vorbei bis zur Xantener Straße geführt wird.
Da wo jetzt bereits rot, grün und weiß besprühte Holzlatten auf den Weiden die künftige Trasse der Bundesstraße markieren, soll schon in den nächsten Wochen eine provisorische Baustraße entstehen.
Noch ist kaum vorstellbar, dass in dieser Niederrhein-Idylle zwischen Rheindeich und Büderich, Bauernhöfen und Weidenzäunen in gut drei Jahren täglich 37 000 Autos, Busse und Laster hindurchrauschen werden. Nur ein paar kleinere Bagger beackern bislang die künftige Bundesstraße. Sie suchen in dem ehemals heftigst umkämpften Kriegsgebiet nach Bomben und anderer Munition. Eine Mine sollen sie schon gefunden haben.
Zurück am Rheindeich und an Wesels neuer Düne erklärt Scheuer den Sinn des Haufens: "Wir haben hier sehr weiche Bodenschichten." Die werden durch die tonnenschwere Körnchenlast schon mal verdichtet, bevor bald zusätzlich die Betonpfähle in den Boden gegossen werden. Das braucht seine Zeit: "Pro Tag schaffen wir einen Pfahl", sagt Scheuer. Je rund ein Dutzend Pfähle tragen einen der fünf Pfeiler der 375 Meter langen Stahlbetonbrücke. Im sogenannten Taktschiebe-Verfahren werden später Stück für Stück die Betonteile eingebaut und auf Hilfspfeilern in Richtung Rhein geschoben damit Platz für das nächste Brückenteil entsteht.Ist die Betonbrücke fertig kommt die Stahlbrücke dran, die später zwischen dem Pylon und der Weseler Rheinseite die rund 330 Meter Rhein überbrückt: "Da wird jedes Teil per Tieflader angeliefert und eingehängt", erklärt Scheuer. Ein aufwendiges Verfahren aus 162 Einzelplatten. "Wegen des dichten Schiffsverkehrs können wir nicht vom Rhein aus arbeiten, sonst könnten wir größere Teilen verwenden."

130 Meter Beton-Pylon

Im Moment noch genau so schwer vorstellbar wie der Rest des Bauprojekts, soll der 130 Meter hohe Betonpylon der charakteristische Mittelpunkt der Brücke werden. Trotz bester Aussicht wird der Aufzug im Turminnern wohl nur Arbeiter nach oben bringen. Doch auch von unten wird der Turm wohl recht spektakulär aussehen. Ingenieur Scheuer gerät schon mal ins Schwärmen: "Der Pylon ist eine Art Widerlager." Das Gewicht der schweren Betonbrücke vor dem Pylon trägt mit Hilfe der über den Turm gelenkten Seile die relativ leichte, stützenfreie Stahlbrücke dahinter. Die bringt mehr Platz für die Schifffahrt - und auch ein bisschen Ästhetik, findet zumindest Franz-Josef Scheuer. Wohnhaft in Aldekerk hat der Ingenieur nicht nur ein professionelles, sondern auch ein persönliches Interesse an einer schönen Brücke. Weil sie Wahrzeichen für eine ganze Region sein können "müssen Brücken einfach schön sein", fordert Scheuer. Seit seinem letzten Norditalien-Urlaub hat er wieder genug abschreckende Beton-Beispiele vor Augen.


21.03.2006 THOMAS RÜNKER

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