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Wieder auf die Tube gedrückt
Rheinbruecke-Wesel.de, DAS ORIGINAL

Wieder auf die Tube gedrückt

Datum: Samstag, 16. Dezember 2006
Thema: Berichte Rheinische Post

(RP) Bauarbeiten an der Rheinbrücke schreiten voran: zweiter Betonabschnitt hat die Schalung verlassen – Pylon am Büdericher Ufer wächst weiter – Gestern Widerlager auf Weseler Seite gegossen, wo bald der Stahlbau beginnt.
„Die Brücke kommt aus der Tube“, erklären Ingenieure gern Besuchern das, was sich auf der linken Rheinseite bei Büderich abspielt. Wer jetzt durchs laublose Geäst bei Fort Blücher späht, versteht das sofort. Die neue Weseler Rheinbrücke hat mit dem zweiten Takt (siehe Info) stark an Gestalt gewonnen. Nachdem niedrige Temperaturen für ein paar Tage Verzug gesorgt hatten, glitt am Donnerstag das Betonteil problemlos aus der Schalung. Gut 16 Stunden hat es gedauert, den 32 Meter langen neuen Abschnitt mitsamt Takt eins und dem stählernen Vorbauschnabel Richtung Ufer zu drücken.





Gut im Plan

Gestern Morgen war der Stand der Dinge bestens zu besichtigen. Und im Betonwerk waren die Arbeiten an Takt drei bereits angelaufen. Vormontierte Bewehrungskörbe gingen per Kran auf ihre Plätze. Bis zum nächsten Akt im Taktschiebeverfahren wird es wohl etwas länger dauern. Franz-Josef Scheuer vom Landesbetrieb Straßen NRW denkt an Ende Januar, weil Beton jetzt mehr Zeit braucht, um die nötige Festigkeit zu bekommen. Dennoch zieht der Ingenieur eine positive Bilanz für 2006: Das Wetter spielt mit, die Brücke liegt gut im Plan und ist sehr beliebt. Fast jeden Tag kommt ein Anruf mit Besichtigungswunsch. Mehr als 1000 Menschen haben sich bereits die Großbaustelle angesehen. Ein Tag der offenen Tür ist für Februar / März in der Planung. „Am besten an einem Samstag, damit nicht nur Rentner, sondern auch Berufstätige und Familien kommen können“, sagt Scheuer.

Um den Beton macht er sich derzeit keine Sorgen. Das Material könne so weit vorgewärmt werden, dass es noch bis fünf Grad unter null verarbeitet werden kann. Sturm stoppte lediglich am Freitag vergangener Woche die Kräne am wachsenden Pylon in Ufernähe. Und eventuellem Hochwasser will man jetzt damit begegnen, die Baustraße zu dem Großpfeiler etwas zu erhöhen. Scheuer schaut voraus: Gestern wurde das Widerlager auf der rechten Rheinseite gegossen, so dass Anfang Januar auch am Weseler Ufer mit dem Stahlbau begonnen werden kann.

Das lenkt den Blick auf die Weseler Südumgehung, die sich dort ja irgendwann anschließen soll. Zu den Ideen der Weseler Grünen hat er eine klare Meinung: „Wenn Sie ein Verkehrsprojekt über einen Bürgerentscheid laufen lassen wollen, bauen Sie irgendwann gar nichts mehr.“



Rheinische Post 16.12.2006, Artikel von FRITZ SCHUBERT






Takt und Schuss

Info

Wenn ein Betonbauer von einem Takt spricht, meint er einen einzelnen Abschnitt. 13 Takte der Vorlandbrücke werden am Ende rund 400 Meter lang sein.

Im Stahlbau ist indes von einem Schuss die Rede. 18 davon werden den Rhein im freien Vorbau (330 Meter) überspannen.

Mit den Schüssen 18 bis 15 wird bald auf Weseler Seite begonnen.





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