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Begeisternde Konstruktion
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Begeisternde Konstruktion

Datum: Sonntag, 11. Februar 2007
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

Begeisternde KonstruktionTAG DER OFFENEN BAUSTELLE. Rund 300 Besucher folgten der Einladung des Landesbetriebs Straßenbau. Nicht alle waren mit der Organisation zufrieden.

WESEL. Die orangefarbenen Bauhelme waren gefragt wie sonst nur die berühmten warmen Semmeln. Mehr als fünfzig für zwei überschaubare Gruppen à 25 Leute gab es aber nicht, am Samstag beim dritten "Tag der offenen Baustelle" des Landesbetriebs Straßenbau NRW.


Doch auch für diejenigen, die wegen des großen Andrangs nicht sofort an einer Führung über das Gelände teilnehmen konnten, wurde der Vormittag nicht zur Geduldsprobe. Ingenieur Hans Löckmann, der Leiter des Projektes Ortsumgehung Wesel, stellte in einem der Container das Brückenbauprojekt mit einer Beamerpräsentation vor. Schon in der Theorie ist das faszinierend - bevor man die imposanten Betonteile aus der Nähe sehen kann.

Elf Gruppen (insgesamt rund 300 Besucher) führten Frank Meier und Kollegen über die Baustelle und erklärten das, was Hans Löckmann an die Wand projiziert hatte, noch einmal vor Ort. Wo die Vorlandbrücke am linken Rheinufer dem Strom immer näher kommt, dröhnten auch am Samstag die Mischtrommeln der Betonlaster.

Ein Höllenzeug

Der Überbau des vierten von sechs Abschnitten zwischen den schon fertigen Stützen dort wird gerade betoniert. Pressen schieben dann das jüngste fertige Element langsam in Richtung Rhein, und damit auch die älteren immer näher an den Fluss ran.

Stahlstangen liegen bündelweise herum, die später anderen Betonteilen die Stabilität geben werden. Besucher Arnold Rynders bestaunte das massive Material: "Schon ein Höllenzeug", blickte dann mit seiner Frau Eva nah am Rhein staunend den 70 Meter hohen Kran hinauf. Doch der wird seine Höhe noch auf das doppelte ausfahren! 140 Meter wird nämlich der Pylon hoch sein. Ab dort werden leichtere Stahl-elemente die Strombrücke bilden.

Einige Filme werden noch voll

In derselben Gruppe waren auch Werner und Antje Schlender aus Rheinberg unterwegs, und zwar mit Videokamera. "Man hat ja sonst gar nicht die Gelegenheit, sich das alles mal so genau anzusehen. Das sieht schon richtig nach Brücke aus jetzt." Da werden bei den nächsten Gelegenheiten wohl noch einige Filme voll werden. Karolina Marusic kennt sich dagegen schon gut aus, ist selbst als Bauingenieurin an dem Projekt beteiligt, machte aber diesmal mit ihrer Familie einen privaten Bummel übers Gelände. Einen interessanten Beruf haben Leute wie die Mama - da nickte Anna (8) heftig: gar nicht so leicht mit dem schweren Bauhelm. Charlotte (8) und Juliane (6) mussten ihren Vater Johannes Brust am Ende buchstäblich von der Baustelle ziehen. Der war nämlich von der werdenden Konstruktion, zum Beispiel der Führung der tragenden Stahlseile, fast so begeistert wie ein kleiner Junge.






11.02.2007    CHRISTIAN CONSTEN  NRZ online






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