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Das Bestmögliche rausholen
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Das Bestmögliche rausholen

Datum: Freitag, 02. März 2007
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

SÜDUMGEHUNG. Mit der CDU gingen viele Fusternberger auf Lösungssuche. Vielleicht helfen die Pläne der Stadt.
WESEL. Die Politiker schürten keine Illusionen. "Wir wissen, dass wir keine Lorbeeren ernten können, und ob man etwas ändern kann, ist die Frage", sagte Rudolf Spelmanns. Und sein Ratskollege Heinz Gilhaus, als Fusternberger selbst betroffen, meinte zur Umgehungsstraße: "Wir müssen die Kröte schlucken. Wenn wir eine Riesenrheinbrücke bauen, brauchen wir auch eine Anbindung."



Die Trasse sei "nicht mehr wegzudiskutieren". Ziel stattdessen: "Für eine annehmbare Wohnqualität das Bestmögliche rausholen". Die CDU-Veranstaltung zum Thema im übervollen Parkettsaal der Niederrheinhalle brachte mehr Klarheit und ein bisschen Hoffnung.Anders als noch am Dienstag an gleicher Stelle, konnte Straßenplaner Hans Löckmann vom zuständigen Landesbetrieb die Pläne für die Südumgehung diesmal durchgängig darstellen. Versprechungen machte er erneut nicht. "Wir lassen Ihre Bedenken nicht an uns abprallen, aber wir haben auch gewisse Zwänge", sagte er den Fusternbergern, denen es weiterhin vorrangig um eine Verlängerung des geplanten Tunnels zum Schutz vor Lärm und Abgasen geht.Nachdrücklich wies er auf das noch folgende unabhängige Gutachten hin, das "Haus für Haus" die zu erwartende Lärmbelastung und zugleich die Abgase speziell auch im Tunnelbereich ermitteln werde. Dabei würden nicht die von den Planern errechneten Daten geprüft, sondern neue Werte erhoben.

Bei einer Tunnelverlängerung zur Wackenbrucher Straße hin gehe es weniger um den "Betondeckel", wie Löckmann sagte, sondern um die damit verbundenen Investitionen in Anlagen für Lüftung und Sicherheit. 400 Meter Tunnellänge seien eine absolute Grenze. Geplant sind derzeit 260 Meter. "400 Meter wären wunderbar. Das würde reichen", sagte Jürgen Göbeler, einer der rund 20 am meisten Betroffenen.

Die Stadtverwaltung, unter anderem durch Bürgermeisterin Ulrike Westkamp vertreten, plädiert für eine Tunnelverlängerung aus einem gesamtstädtischen Ansatz. Sie will rund um den Standort des wegziehenden Tretford-Betriebes ein Wohngebiet schaffen, das intensiv durchgrünt werden und hohen Wohnwert haben soll. An diese Pläne, die zum Teil Ende des Jahres konkret werden sollen, knüpfte CDU-Fraktionsvorsitzender Rudi Spelmanns eine gewisse Hoffnung, den Lärmschutz optimieren zu können. Das für den Straßenbau zuständige Bundesverkehrsministerium sitzt rechtlich am längeren Hebel, aber in enger Zusammenarbeit von Stadt und Landesbetrieb könnte der städtebauliche Aspekt die Anliegen der Anwohner stützen. Die CDU versprach ihre Unterstützung - "und wenn wir dafür bis nach Berlin gehen müssen" (Spelmanns).

Prof. Klaus Haerten brach eine Lanze für die Umgehung, die 20 Parteien be-, aber 1000 Innenstädter entlaste und der Umwelt diene. Er regte an, sich in punkto Lärm für so genannten Flüsterasphalt stark zu machen.

Jürgen Göbeler lehnte es ab, Bürger gegeneinander aufzurechnen. Mehrere Familien sollten drei bis zehn Meter neben dem Tunnel wohnen und "in ein offenes, stinkendes Loch gucken. Das nehmen wir so nicht hin. Wir werden Schritte dagegen einleiten."





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