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Das Ende einer Idylle
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Das Ende einer Idylle

Datum: Samstag, 24. März 2007
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

SÜDUMGEHUNG. Aber die Fusternberger Anlieger der geplanten Trasse wollen dafür kämpfen, dass ihr Zuhause auch weiterhin lebens- und liebenswert bleibt. Sie fordern einen längeren Tunnel.

WESEL. Nicht nur im Sommer ist es hier wunderschön. Familie Bruns hat hinter ihrem Haus an der Fusternberger Straße eine hübsche Terrasse, ein kleines Schwimmbassin, eine Rutsche und vor allem einen Ausblick ins Grüne.


Das soll sich mit der Südumgehung ändern. Denn die geplante Trasse führt unmittelbar an ihrem Grundstück vorbei. Auf der anderen Seite wohnen die Familien Göbeler und Klepping. Auch für sie hat die Ruhe dann ein Ende. Jürgen und Ellen Göbeler würden von ihrer Dachterrasse zusammen mit den Söhnen Tobias und Marcel direkt auf die Fahrbahn blicken. Deshalb machen die Betroffenen vom Fusternberg nun mobil - mit Jürgen Göbeler an der Spitze, der Bürgermeisterin Ulrike Westkamp zusammen mit Vertretern der Ratsfraktionen gestern Nachmittag zum Ortstermin lud.

Was bislang in der Theorie auf Versammlungen diskutiert wurde, bekam dabei ein Gesicht. Denn die Anlieger hatten einen Teil der künftigen Trasse mit rot-weißem Flatterband gekennzeichnet. Anschaulicher ging es kaum, und diejenigen, die die Situation nicht kannten, urteilten schnell: "Dann möchte ich auch nicht hier wohnen", sagte etwa CDU-Ratsherr Wolfgang Lingk.

Betroffen sind aber nicht nur die Göbelers, Kleppings und Bruns´ - es gibt noch zahlreiche weitere Familien, etwa vom Koppelweg und der Wackenbrucher Straße. Sie fürchten nicht nur den Verkehr und den damit verbundenen Lärm, sie sehen auch das Zerschneiden ihrer Nachbarschaft. "Mal eben rüber laufen geht dann nicht mehr", erläuterte Jürgen Göbeler. Er fordert deshalb zusammen mit den anderen Anliegern die Verlängerung des Tunnels um 140 Meter und einen Schallschutz samt Begrünung. Schließlich habe man hier vor allem Westwind. Auch ein weiterer Tunnel an der Wackenbrucher Straße wäre zu begrüßen, damit die Bewohner vor Schall und anderen Emissionen geschützt würden.

Die Bürgermeisterin sicherte zu, das Anliegen zu unterstützen. Eine Resolution des Rates an den Landesbetrieb Straßenbau und den Bundesverkehrsminister ist ebenso geplant wie das Einschalten der hiesigen Bundestagsabgeordneten.







NRZonline  23.03.2007    PETRA HERZOG




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