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"Wo sind denn hier die neuen Ideen?"
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"Wo sind denn hier die neuen Ideen?"

Datum: Sonntag, 01. April 2007
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

SÜDUMGEHUNG. Für Oomens "perfekte Lösung" gab´s bei der Bürgerversammlung viel Kritik. Sogar aus der eigenen Partei.

WESEL. Es hatte ein Abend für Fusternberger Bürger werden sollen. Ein Abend, der neue Hoffnung gibt, zum Zusammenhalten anregt und Alternativen zur umstrittenen Südumgehung aufzeigt. Doch das, was die Weseler Grünen, die zu der Bürgerversammlung am Freitagabend in der Niederrheinhalle eingeladen hatten, den Anwohnern boten, kam nur bei wenigen gut an.


"Es ist nicht fair, uns falsche Hoffnungen zu machen", "Wo sind denn hier neue Ideen?" oder "Das ist eine Frechheit" lauteten einige Kommentare der rund 120 betroffenen Fusternberger Anwohner und anderen Interessierten, die der Einladung der Grünen gefolgt waren.

Grundlage der Unmutsbekundungen war der Vortrag von Ortsverbandssprecher Matthias Oomen über die von den Grünen als "perfekte Lösung" proklamierte alternative Trassenführung. Von der Rheinbrücke aus soll die Weseler Südumgehung in Richtung Voerde verlaufen. Über die Neue Hünxer Straße könnten Fahrzeuge durch Bucholtwelmen und Drevenack wieder auf die Bundesstraße 8 geführt werden. "Da wohnen kaum Leute", sagte Oomen. "Und den um 2,5 Kilometer längeren Weg würden besonders Lkw-Fahrer sicher gern in Kauf nehmen, wenn sie dadurch die vielen Ampeln auf der Schermbecker Landstraße umgehen können."

Keine Antworten

Soviel Zuversicht konnte nicht jeder nachvollziehen. "Wir können dieses Weseler Problem nicht einfach auf Voerde und Hünxe abwälzen", lautete der erste Kommentar eines Anwesenden, dem weitere Kritikpunkte folgten. "Als wenn sich das Amt auf eine völlig neue Linienführung als die, die vor zehn Jahren beschlossen wurde, einlassen würde", zweifelte ein Anwohner. "Wenn diese Idee so perfekt ist, wieso ist Straßen NRW dann nicht von selbst drauf gekommen?", fragte eine Frau.

Auch aus den eigenen Reihen gab es kritische Fragen an Matthias Oomen. "Die Alternative vorzuschlagen ist eine Sache", merkte der Fraktionssprecher der Grünen, Thomas Koch, an. "Aber sollen die Fusternberger auch weiterhin unterstützt werden? Mit finanziellen Mitteln oder Rechtsbeistand?"

Auf diese Frage hatte Matthias Oomen allerdings keine Antwort. "Zum heutigen Zeitpunkt kann ich nichts versprechen", sagte er.

Rechtsanwalt Frank-Michael Bindel aus Rheinberg, der selbst viele Jahre in der Kommunalpolitik aktiv war, informierte über den rechtlichen Stand der Dinge. Voraussichtlich Ende des Jahres beginne das Planfeststellungsverfahren in Sachen Südumgehung, betonte Bindel. "Dann können Betroffene die Unterlagen im Rathaus einsehen und ihre schriftlichen Einwendungen gegen den Bau der Trasse beim Planungsamt einreichen."

Bei einem anschließenden Erörterungstermin würden diese Einwendungen dann diskutiert.





NRZonline   01.04.2007    GABI SCHULTZE




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