Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /homepages/0/d530306170/htdocs/nrbw/httpdocs/includes/mx_api.php on line 293

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /homepages/0/d530306170/htdocs/nrbw/httpdocs/includes/mx_api.php on line 293

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /homepages/0/d530306170/htdocs/nrbw/httpdocs/includes/mx_api.php on line 1321
Wie in einem U-Boot
Rheinbruecke-Wesel.de, DAS ORIGINAL

Wie in einem U-Boot

Datum: Freitag, 13. Juli 2007
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

RHEINBRÜCKE. Die Stahlkonstruktion ist mit Gängen und Luken versehen. Damit fällt es zukünftig leichter, das Bauwerk in Stand zu halten. Auf dem rechten Ufer wird zurzeit eine Rampe errichtet.

WESEL. Ein toller Ausblick, in der Ferne ragt ein Kirchturm in den Himmel, ein Containerschiff passiert die Baustelle. Nebenan rauscht der Verkehr über die alte Rheinbrücke. Der Blick von Projektleiter Hans Löckmann richtet sich auf den Pylon, der auf der Büdericher Seite in die Höhe wächst. Dort wird gerade eine Stahlwanne eingesetzt. Der Grundstock für die innere Stahlkonstruktion, an denen die Tragseile der neuen Rheinbrücke eingehängt werden. Die Bauarbeiten drüben laufen nach Fahrplan. Und auch auf der rechten Rheinseite wächst die neue Brücke mit jedem Tag, wie Projektleiter Löckmann beim NRZ-Baustellen-Besuch berichtet.



Eine Grube, eine Rampe, auf den fertig gestellten Abschnitten stehen Container und jede Menge Farbeimer. Stück für Stück ist die Stahlbrücke gewachsen. Neun von elf Querschnitten sind bereits montiert. 65 Meter sind geschafft, 35 kommen noch hinzu, sagt Löckmann. Die Querschnittmontage beginnt mit dem Mittelteil, das im Werk der Firma Donges vorgefertigt und dreimal angestrichen wird, um dann per Tieflader nach Wesel transportiert zu werden. Ein Kran hebt die schweren Dinger an die richtige Position. Dann wächst die Brücke nach außen: vier Fahrspuren, Fuß- und Radwege. Weil auch eine Zu- und eine Abfahrt eingerichtet wird, ist hier die Brücke breiter als im Bereich des Pylons.

In der Grube wird an der Auffahrt zur Brücke gearbeitet. Aus Beton entsteht eine Steilwand, in die große Blumenkästen integriert sind. "Wir hatten auch die Möglichkeit, einen Damm aufzuschütten. Doch der wäre zu breit, hätte zu viel Fläche verbraucht", so Löckmann. Noch zwei Querschnitte, dann sind die "Brückenarbeiten" auf der rechten Seite abgeschlossen. Neben der Brückenzufahrt entsteht eine kleine Straße, die unter dem Bauwerk auf die Bislicher Insel führt. "Auf der vierspurigen Brücke, können wir keine Linksabbiegerspur einrichten", lautet die Begründung des Projektleiters. Der Weg hat aber noch eine andere Aufgabe: In der Stahlkonstruktion befinden sich zwei Luken. Darunter kann ein Lkw stehen und mit einem Kran kann Material für Instandsetzungsarbeiten in das innere der Stahlkonstruktion gebracht werden. Wie in einem U-Boot sieht es aus, Metallwände trennen die Abschnitte, Gänge verbinden die Bereiche. "Hier setzen wir die Erfahrungen ein, die bei der Unterhaltung anderer Brücken gewonnen wurden", erklärt Löckmann.




Quelle: http://www.nrz.de/



Dieser Artikel kommt von Rheinbruecke-Wesel.de, DAS ORIGINAL
http://www.nrbw.de/

Die URL für diesen Artikel ist:
http://www.nrbw.de/modules.php?name=News&file=article&sid=182