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Das erste Brückenseil ist oben
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Das erste Brückenseil ist oben

Datum: Freitag, 28. September 2007
Thema: Berichte Rheinische Post

(RP) Der Feuerwehrübung folgte Hochspannung für die Ingenieure und Bauarbeiter: Auf der Büdericher Rheinseite ist der erste Rohrverbindung für die Stahltrossen vom hohen Pfeiler zur Fahrbahn eingebaut.

Kaum hatten die Oberhausener Höhenretter ihre Übung beendet , folgte auf der Brückenbaustelle das nächste Schauspiel. Die Ingenieure des Landesbetriebs Straßen NRW und die Mitarbeiter der beteiligten Firmen waren bis in die Haarspitzen sensibilisiert, als am frühen Nachmittag das erste Stahlseil am Haken in die Höhe ging. Genau genommen, war es ein gut 110 Meter langes Kunststoffrohr. Es bildet die Hülle für die sogenannten Litzenbündel, die nun eingezogen und verspannt werden, damit der hohe Pylon die Fahrbahn halten kann.


Harfe und Fächer

Zaungäste, die beim windigen Herbstwetter gestern Mangelware waren, werden in den nächsten Wochen wieder einiges zu sehen bekommen. Die Montage der Seile verläuft von unten nach oben über sechs Etagen. In jeder Etage werden Litzenbündel verspannt. Jeweils sechs zu jeder Seite: Richtung Büderich verlaufen die aus de Ferne filigran wirkenden Trossen parallel wie bei einer Harfe. Richtung Wesel, wohin sich die Stahlfahrbahn vierspurig komplett über den Rhein beugt, wird die „Verdrahtung“ gespreizt aussehen wie ein Fächer.

Besagte Drähtchen machen am Boden übrigens mächtig Eindruck. Die Hüllrohre aus Kunststoff haben den Durchmesser eines strammen Sportleroberschenkels. Innen werden Litzen bis zu einer maximalen Bündelung von 55 Stück liegen. Jede daumendicke Litze selbst besteht aus sieben verdrehten Einzeldrähten. Nach der berühmten Strelasund-Querung nach Rügen wird diese Technik erst zum zweiten Mal angewendet. Projektleiter Hans Löckmann weist dabei gern darauf hin, dass die Brücke an der Ostsee zwar insgesamt größer ist, die Weseler aber die längste Stützweite hat. „Das sind hier ganz andere Dimensionen“, sagt er stolz. In etwa vier Wochen beginnt der freie Stahl-Vorbau über den Rhein.



28.09.2007 FRITZ SCHUBERT



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