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Stück für Stück
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Stück für Stück

Datum: Donnerstag, 25. Oktober 2007
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

RHEINBRÜCKE. Die Vorlandbrücke aus Beton ist fertig. Jetzt sind die Stahlbauer an der Reihe. In gut 13 Monaten soll der Lückenschluss erfolgen. Weil über Wasser gearbeitet wird, liegt ein Boot am Ufer.

WESEL. Es gibt wieder etwas zu gucken auf der Rheinbrückenbaustelle. Das imposante Bauwerk wächst nun von Büderich aus über den Strom. Die Arbeiten an der Vorlandbrücke aus Beton sind abgeschlossen, jetzt sind die Stahlbauer am Zuge. In gut 13 Monaten, so Helmut Rensch, Ingenieur beim Landesbetrieb Straßenbau, wird der Lückenschluss erfolgen, sprich beide Ufer werden durch die neue Brücke verbunden sein.


Die Baustelle hat sich in den vergangenen Wochen verändert. Die Taktanlage, mit der einzelne Abschnitte der Betonbrücke gefertigt wurden, ist abgerissen worden. Hat Platz gemacht für eine Rampe. Darüber gelangen der schwere Mobil-Kran und die Tieflader mit den Einzelteilen auf die Vorlandbrücke. Schuss um Schuss geht es weiter. Pro Abschnitt wächst die neue Rheinbrücke um jeweils 20 Meter. Dafür werden insgesamt elf bei der Firma Donges vorgefertigte Stahlteile per Kran angesetzt und zusammengefügt.

Tieflader bringen die Teile auf die Baustelle. "Die kommen nachts, davon bekommt der Autofahrer nichts mit. Um sechs Uhr müssen diese Schwertransporte von der Straße verschwunden sein. Wir sorgen für keine Behinderungen", sagt Reinsch.

Die gab es auch gestern nicht, als der mächtige Mobil-Kran zur Baustelle kam. Um Sechs war er dort. Doch so leicht kam das 84 Tonnen schwere Ungetüm nicht die Rampe hoch. Auch später gab es für einen Tieflader, der mit einem 40 Tonnen schweren Teil beladen war, Schwierigkeiten. Die Folge: Der ursprüngliche Plan, zwei Teile zu montieren, konnte nicht umgesetzt werden. Macht auch nichts, so ist es halt bei einer so großen Baustelle. Sie kommen heute an den Haken des Mobil-Krans, der maximal 450 Tonnen heben kann. Das erste ist gegen sieben Uhr an der Reihe, das zweite gegen 10.30 Uhr. Gut vier Wochen werden benötigt, um die elf Einzelteile zu verbinden, dann kommt der nächste Schuss.

Der ein oder andere Baustellen-Gucker wird sich gewundert haben, war doch auf der Vorlandbrücke ein Motorboot zu entdecken. Seit gestern ist es im Wasser. Aus Sicherheitsgründen gibt es das Boot auf der Baustelle, erklärt Helmut Reinsch. "Wir arbeiten jetzt über Wasser." Falls ein Arbeiter in den Fluss stürzt, sei somit eine schnelle Rettung gewährleistet. Wenn über den Rhein gearbeitet wird, sitzt jemand am Boot. Zudem haben die Bauleiter den Bootsführerschein machen müssen. Um gegebenfalls auch eingreifen zu können.




Quelle: NRZ online 25.10.2007    MICHAEL TUREK



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