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Beeindruckende Baustelle
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Beeindruckende Baustelle

Datum: Montag, 31. Dezember 2007
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

PROMINENTER BESUCH. Oliver Wittke und Ministerkollege Andreas Trautvetter aus Thüringen kletterten in luftige Höhen.

WESEL. Überragendes hat Wesel vorzuweisen. Zum Beispiel die im Bau befindliche neue Rheinbrücke mit ihrem hohen Pylon. Der überragt mit seinen bald 130 Metern nämlich so einiges. Oder, wie Nordrhein-Westfalens Bau- und Verkehrsminister Oliver Wittke sagt: "Diese innovative Brücke ist die zurzeit spektakulärste Tiefbaustelle in NRW." Samstag hatte der Minister seinen thüringischen Amtskollegen Andreas Trautvetter zu Besuch, um sich über verschiedene Themen (Bußgeldregelungen) auszutauschen. Und da man einem Gast gern etwas Besonderes oder eben "Spektakuläres" bietet, führte der Weg nach Wesel, zur Besichtigung der Großbaustelle am Rhein.



Austausch über Projekte

Hintergrund von Trautvetters Erkundungsreise war insbesondere die Frage, was in Zukunft mit der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und Baugesellschaft) geschehen sollte. Die Gesellschaft gehört je zur Hälfte dem Bund und den neuen Bundesländern und hat die sieben "Bundesfernstraßenprojekte Deutsche Einheit" umgesetzt, einige weitere Projekte laufen. Trautvetter ist für eine Fortführung über das aktuelle Auftragsvolumen hinaus. Allerdings hofft er, von Nordrhein-Westfalen lernen zu können, wie sich bestimmte Verwaltungsprozesse verbessern lassen. "Zum Beispiel müssen wir dabei richtige Projektteams bilden."

Aussicht genießen

Umgekehrt sieht Wittke in der DEGES ein Vorbild an Effizienz. Bis 2010 sollen in NRW 600 Stellen eingespart, das Bauvolumen aber gesteigert werden. "Die Verwaltung wird schlanker." 192 Millionen Euro hofft Wittke in den nächsten zehn Jahren für Bauvorhaben zu sparen.

Bauprojektleiter Hans Löckmann freut es, das Interesse an "seiner" Baustelle zu erleben. Vor einer Begehung des Geländes informierte er die Minister und einige weitere Gäste mit einer Projektor-Darstellung über den Bauprozess. Später gab es Gelegenheit, im Pylon auf eine Höhe von rund 60 Metern hinaufzuklettern und den Ausblick über Baustelle, Wesel und den Niederrhein zu genießen. Wittke hatte nicht zuviel versprochen: Trautvetter kennt in Thüringen zwar die Waldautobahn mit ihren vielen Tunneln und Brücken, fand aber "Wesel nur mit der Stralsundquerung vergleichbar". Für Wittke war es der zweite Baustellenbesuch. "Es ist diesmal noch beeindruckender, damals war der Pylon vergleichsweise noch ein Stummel."

"Wir sind ganz gut hingekommen", resümiert Hans Löckmann zum Ende des Jahres 2007. Rund 500 von 700 Metern der Brücke sind inzwischen zu sehen. Im so genannten Taktschiebeverfahren geht es auch weiterhin Abschnitt für Anschnitt über den Rhein. Der Pylon hat, abgesehen von den knapp zwei Metern des abschließenden Plattformteils seine Endhöhe erreicht. Oben kommen die letzten drei Etagen seines Betonmantels in Kürze noch hinzu. "Im Februar ist hoffentlich Richtfest", so Löckmann.






Quelle: Christian Consten - http://www.derwesten.de/



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