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Die Lücke schrumpft
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Die Lücke schrumpft

Datum: Donnerstag, 24. Januar 2008
Thema: Berichte Rheinische Post

Wesel (RP) Millimeterarbeit mit 67 Tonnen bei kräftigem Wind: Auf der Brückenbaustelle schwebte gestern ein weiterer Abschnitt ein. Polnische Monteure lässt die Arbeit in 20 Meter Höhe über dem Fluss vollkommen kalt.

Wenn Andreas Rzepka (40) aus dem Fenster schaut, hat er den Arbeitsplatz Brücke im Blick. Nicht auf dem Büdericher Baustellengelände hat der Vorarbeiter der polnischen Firma Mostostal aus Zabrze (Hindenburg) sein Quartier, sondern in weiter Ferne. Ganz oben in einem der Hochhäuser am Bahnhof liegt das Domizil der 18 Schweißer und Monteure. „Das ist für uns schon eine von den großen Baustellen. Zwei Jahre hier im Camp zu leben, das ist nichts. Da heben wir lieber drei richtige Wohnungen genommen“, sagt Rzepka, sprintet davon, gibt Anweisungen, kontrolliert Ösen, dirigiert den Kran . . .



Schifffahrt macht Bogen

Auf der schon weit über den Fluss ragenden Fahrbahn herrscht Hochbetrieb. In der Nacht sind 67 Tonnen Stahl von der Firma Donges aus Darmstadt gekommen. An einem Stück und 20 Meter lang. Es die so genannte Mittelzelle des Schusses vier. Wenn der sitzt, fehlen nur noch knappe 200 Meter am Lückenschluss nach Wesel. Unter den Füßen der polnischen Monteure beschreibt die Schiffffahrt einen Bogen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt sichert mit der „Rees“ am Rand der Fahrrinne. So genannte Wahrschau-Flöße mit Warntafeln weisen Schiffer schon früh auf die kommende Engstelle hin. In nicht mehr allzu langer Zeit, wenn die alte Brücke und ihre Strompfeiler verschwunden sind, werden sie im Weseler Rheinbogen deutlich mehr Platz haben.

Unterdessen konzentriert sich die kaltblütige Mannschaft um Rzepka auf das Platzieren der Mittelzelle. Montag war es zu stürmisch. Jetzt ist es immer noch fies windig. Fünf, sechs Männer sind pro Leine nötig, um die Last auf Kurs zu halten. Aber es geht. Keine 15 Minuten braucht der Mann im 400-Tonnen-Kran, um das mächtige Teil anzuheben und – nach kurzer Kollision mit einem Scheinwerfer – sicher über den Rhein zu manövrieren. Allerlei Hydraulik wird in Stellung gebracht, damit das neue Bauteil beim Ausrichten überhaupt bewegt werden kann. Diplom-Ingenieur Franz-Josef Scheuer aus der Projektgruppe des Landesbetriebs Straßen rechnet mit zwei Tagen Schweißarbeit.

Der 53-Jährige aus Aldekerk freut sich. „Endlich wieder richtig was los“, sagt Scheuer. Denn während die horizontale Lücke Stück für Stück schrumpft, tut sich auch in der Vertikalen viel. Parallel zur Montage der Mittelzelle werden in diesen Tagen die Halteseile der zweiten Etage eingezogen. Außerdem geht immer wieder ein Kübel auf die Reise nach ganz oben. An der Spitze des 140-Meter-Pylons laufen die letzten Betonarbeiten. Den Hauptpfeiler am Büdericher Ufer haben die polnischen Stahlmonteure von ihrem Quartier aus noch eine ganze Weile im Blick.






Quelle: RP online von  FRITZ SCHUBERT



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