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Boden für die Brücke ist in Ordnung
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Boden für die Brücke ist in Ordnung

Datum: Sonntag, 24. Februar 2008
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

UMWELT I. Aber es gab keine Genehmigung für den Aushub auf dem Gelände in Bucholtwelmen durch eine Baustoff-Firma.

KREIS WESEL. "Von der Sache her bestehen keine Gefahren für Mensch und Umwelt." Bei Jan Horstmeier, zuständig für Anlagenüberwachung im Dezernat für Abfallwirtschaft bei der Bezirksregierung, liegt ein Vorgang zur Bearbeitung auf dem Tisch, der nicht nur im Planungsausschuss des Kreises Wesel hohe Wellen schlug.

Die Firma Soepenberg, die im Gewerbegebiet Bucholtwelmen-West Düngemittel herstellt, hatte im Sommer zur Vorbereitung einer weiteren Produktionsanlage mit Tanks eine Baustoff-Firma beauftragt, über 10 000 Kubikmeter Boden für Fundamente auszuheben - ohne Genehmigung, wie sich inzwischen herausstellte. Dieser Aushub wurde für den Bau der Rheinbrücke verwendet. "Der Boden ist chemisch und erdbautechnisch in Ordnung," stellt Franz-Josef Scheuer, Bauüberwacher in der Projektgruppe für die neue Brücke in Wesel, klar. Das Material sei nach einer entsprechenden Ausschreibung für die Brücke aus Bucholtwelmen geliefert worden. Das Material ist als Damm auf der rechtsrheinischen Seite hinter dem neuen Widerlager für die Brücke verwendet worden. "Wir haben Proben genommen und können sagen, dass diese in Ordnung waren", erklärte Scheuer im Gespräch mit der NRZ. Vor dem Einbau hatte die Lieferfirma zwar schon eigene Proben vorgelegt, doch man habe selbst weitere Untersuchungen vorgenommen, beschrieb der Bauüberwacher das Vorgehen. "Für uns gab und gibt es keinen Anlass, aktiv zu werden."

Die Wiederverfüllung auf dem Gelände in Bucholtwelmen erfolgte mit etwa der gleichen Menge unbehandeltem Bauschutt. Ein erneutes Ausheben mit ordnungsgemäßer Entsorgung des Bauschutts könne die Firma rund 500 000 Euro kosten, weiß der Dezernent, der von einem "Schwankungsbereich" spricht, da bei dem bis zu 4,50 Meter tiefen Loch das Grundwasser tangiert werde. "Und dann kommt noch die Ahndungsschiene", so Horstmeier. Werde die Anzeige "nur" als Ordnungswidrigkeit behandelt, wäre eine Geldbuße bis zu 50 000 Euro fällig, "bei einer Straftat gibt es bis zu drei Jahre Haft!" Eine Entscheidung, welche Auflagen die Firma zu erfüllen hat, will die Bezirksregierung Anfang März treffen.STANDSICHERHEITEin weiteres Thema bei der Bezirksregierung ist auch die Standsicherheit der Tanks, die sich auf dem Gelände befinden, aus dem der Bodenaushub für die Rheinbrücke abgebaggert wurde. "Ein Baugrundgutachten zur Standsicherheit der Tanks wird zur Zeit geprüft", erklärte Horstmeier gestern.



Quelle: Der Westen 22.02.2008, PETER NEIER, MARGRET BRÜRING



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