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Ein Schuss nach dem anderen
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Ein Schuss nach dem anderen

Datum: Donnerstag, 13. März 2008
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

BAUSTELLE. An der neuen Weseler Rheinbrücke läuft alles nach Plan. Die ersten Autos sollen im Sommer 2009 rollen.

WESEL. Das neue Weseler Wahrzeichen ist immer noch eine Riesenbaustelle. Es wächst und wächst, steht aber dennoch auf sicheren Füßen. Beziehungsweise Pfeilern. Auch stürmische Wetterkapriolen wie "Emma" oder "Kirsten", die sich gestern am Niederrhein zeigte, können der Rheinbrücke nichts anhaben. "Wir haben alle Geräte auf der Brücke vor kurzem festgebunden. Da passiert gar nichts", sagte Hans Löckmann, der Projektleiter vom Landesbetrieb Straßen NRW.

Löckmann ist zufrieden mit den Baufortschritten an der Brücke, die exakt 772,54 Meter lang werden soll. "Wir liegen weiter voll im Plan", sagt der Projektleiter. Der Spatenstich erfolgte am 2. Mai 2005, erstmals Fahrzeuge über die neue Brücke sollen im Sommer 2009 rollen können. Dann aber vorläufig nur jeweils auf einer - allerdings breiten - Spur in die Richtungen Alpen sowie Wesel. Deutlich entlastet wird der Berufsverkehr ab Anfang 2010, wenn auf jeweils zwei Spuren gefahren werden kann. "Dann dürfte der Stau auf der Rheinbrücke endlich der Geschichte angehören", hofft Projektleiter Löckmann, der aber auch weiß, dass damit längst nicht alle Probleme gelöst sind: "In Wesel wird der Verkehr wohl trotzdem sehr dicht bleiben."

Das Ypsilon auf dem Kopf

Etwa 35 Bauarbeiter sind täglich auf der Großbaustelle Rheinbrücke im Einsatz. Sie sorgen unter anderem dafür, dass die Brücke Stück für Stück von der linken Rheinseite aus (Büderich) das Loch zum rechten Ufer (Wesel) schließen kann. Alle fünf Wochen wird ein so genannter "Schuss", ein 20 Meter langes Stahlstück, das aus elf Teilen besteht und aufwendig verschweißt werden muss, vorgehängt. Die Schüsse 13 bis 18 auf Weseler Seite sind bereits fertig, auf der linken Rheinseite wird derzeit am fünften gearbeitet. Sieben Schüsse fehlen also noch. "Die Lücke über dem Rhein ist noch rund 160 Meter breit", erklärt Löckmann.

Bereits fertig hingegen - und ein höchst interessantes Motiv für jeden Amateurfotografen - ist der Pylon der neuen Weseler Rheinbrücke. Das 130 Meter hohe "Ypsilon auf dem Kopf" ist schon von Weitem zu sehen. Von einem Gerüst aus werden derzeit dicke Seile zur Stabilisierung des Pylons befestigt. Für den Sockel der aufwendigen Beton- und Stahlkonstruktion waren im August 2006 insgesamt 22 Lkw mit 1500 Kubikmeter Beton angerückt.

Alles nach Plan an der Rheinbrücke also - und auch das Besucherinteresse an der Baustelle hält unverändert an. Hans Löckmann staunt: "Unser Terminkalender ist proppevoll. Und das bis September!" Pro Tag kommen rund 30 Menschen zum Baubüro, die Löckmann und seine Kollegen dann über die Baustelle führen. Am 20. April 2006 gab's die allererste Führung, mittlerweile weist die Statistik 8300 Besucher aus. "Die 10 000 machen wir bald voll", kündigt Hans Löckmann an.





Quelle: NRZ Niederrhein, 12.03.2008, HENRIK LERCH



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