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Insolvenz: Was wird aus der Brücke?
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Insolvenz: Was wird aus der Brücke?

Datum: Freitag, 21. März 2008
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

WESEL. Schreckensmeldung zu Ostern: Die Donges Stahlbau GmbH, die mit an der neuen Weseler Rheinbrücke baut, hat einen vorläufigen Insolvenzantrag gestellt. Zurzeit ruht die Baustelle wegen der Ostertage. Gleich danach soll in Gesprächen geklärt werden, wie es weitergeht. Ein Unternehmenssprecher geht davon aus, dass "ganz normal weitergearbeitet" wird. Projektleiter Hans Löckmann vom Landesbetrieb Straßenbau hofft, im Kontakt mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter eine Lösung zu finden.


Verschiedene Hintergründe

Das 1872 gegründete Darmstädter Traditionsunternehmen Donges ist in Wesel im Rahmen einer Unternehmensgruppe tätig. Hauptauftragnehmer ist die Hermann Kirchner Hoch- und Ingenieurbau GmbH aus Bad Hersfeld. Hintergrund der wirtschaftlichen Schieflage, in die Donges geraten ist, sind nach Angaben von Dr. Andreas Schriewer, Leiter der Rechtsabteilung und Personalleiter bei Donges, die nicht kostendeckenden Aufträge beim Bau zweier Kohlekraftwerke, bei dem Donges ebenfalls in einer Arbeitsgemeinschaft aktiv war. Im vergangenen Oktober war die Donges GmbH vom bislang ungeklärten schweren Arbeitsunfall beim Kraftwerkneubaus in Grevenbroich-Neurath betroffen, bei dem drei Arbeiter starben, als ein 450 Tonnen schweres Stahlgerüst in die Tiefe stürzte. Durch den Unfall sei es zu erheblichen Verzögerungen gekommen, Donges habe für mögliche Schadenersatzansprüche Rückstellungen bilden müssen, so Schriewer.

"Wir haben jetzt die erste Phase mit dem vorläufigen Insolvenzverfahren", sagte er - mit der Perspektive, "dass alles ganz normal weiter geht. Wir haben einen sehr guten Auftragsbestand, sehr gute Mitarbeiter und eine Top-Technik." Es sei das erklärte Ziel, an der Weseler Rheinbrücke weiterzuarbeiten, den Auftrag zu erfüllen. Auch von einem Personalabbau will man bei Donges nicht sprechen.

Dass die Baustelle seit Mittwoch ruht, sei vorher so vereinbart gewesen, sagte Projektleiter Löckmann auf Anfrage. "Die Arbeiter sind in den Osterurlaub gegangen." Gleich nach Ostern will er mit Insolvenzverwalter Dr. Stephan Schlegel sprechen. Er bewahrt Ruhe: "Ich gehe davon aus, dass wir eine Lösung finden werden."Der Stahlbau ist einer der zentralen Pfeiler des Brückenprojektes. Würde er in irgendeiner Form einknicken, könnte der geplante Fertigstellungstermin 2009 in Gefahr geraten. Auch die Politik soll sich mit dem Thema befassen, hat die UWW bei der Bürgermeisterin beantragt.




Quelle: Der Westen 21.03.2008, UWE ZAK



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