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Es geht weiter auf der Baustelle
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Es geht weiter auf der Baustelle

Datum: Montag, 07. April 2008
Thema: Berichte Neue Rhein Zeitung

RHEINBRÜCKE. Monteure sind aus dem verlängerten Osterurlaub zurückgekehrt. Heute werden wieder schwere Stahlteile montiert.

WESEL. Die Zeit des Stillstands ist vorbei. Auf der Baustelle über dem Rhein tut sich wieder etwas. Gestern haben die Monteure, die von der Darmstädter Firma Donges engagiert wurden, ihre Arbeit auf Wesels Jahrhundertbaustelle wieder aufgenommen. Hans Löckmann vom Landesbetrieb Straßenbau NRW geht davon aus, dass nun die vier fehlenden Teile für den fünften Abschnitt der Stahlkonstruktion über den Rhein montiert werden. Heute soll die Montage fortgesetzt werden, sagte der Projektleiter.

"An den Teilen für die Weseler Brücke wird weiter gearbeitet", erklärte gestern Donges-Betriebsratsvorsitzender Gehard Weick auf Anfrage der NRZ. Die Auftragsbücher des Unternehmens seien gut gefüllt und der Insolvenzverwalter führe ständig Gespräche, um die Produktion aufrecht zu erhalten.



Auftragslage ist gut

Vor Ostern musste das Unternehmen Donges, das für den Bau der neuen Rheinbrücke mit der Firma Kirchner eine Arbeitsgemeinschaft geschlossen hatte, Insolvenz beantragen. Teile für die Weseler Brücke blieben deshalb erst einmal in Darmstadt liegen. Das Stahlbauunternehmen braucht dringend frisches Geld. Nach Ansicht von Gewerkschaftsvertretern habe es eine gute Zukunft, da die Beschäftigten motiviert seien und die Auftragslage so gut sei, dass die Auslastung bis ins nächste Jahr reiche.

Ob Donges nun insgesamt gerettet ist, konnte Löckmann gestern nicht sagen. Er habe aus Darmstadt nur die Nachricht erhalten, dass es erst einmal weitergehe, berichtete er im Gespräch mit der NRZ. Das Internetportal Echo Online berichtete vergangene Tage, dass ein Baukonzern kurz vor dem Einstieg bei Donges stehe. Der Stahlbauer konnte Verluste aus Kraftwerksaufträgen nicht mehr kompensieren und hatte am 20. März den Insolvenzantrag gestellt. Seitdem ruhte in Wesel die Arbeit.

Auf den Donges-Internetseiten gibt es keine Informationen zu den derzeitigen finanziellen Problemen. Dagegen plant die Firma schon für die Zukunft: Sie bietet für das nächste Jahr Lehrstellen für Technische Zeichner und Konstrukteursmechaniker an.DIE FIRMADonges ist bereits an mehreren Großbauten beteiligt. Dazu gehören der neue Berliner Bahnhof, eine Wartungshalle für den neuen Airbus A 380 am Frankfurter Flughafen und das weltgrößte Kohlekraftwerk in Neurath. Dort gab es im Oktober einen schweren Unfall, bei dem drei Arbeiter getötet wurden.






Quelle: Der Westen, NRZ Wesel 07.04.2008, MICHAEL TUREK



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