Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /homepages/0/d530306170/htdocs/nrbw/httpdocs/includes/mx_api.php on line 293

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /homepages/0/d530306170/htdocs/nrbw/httpdocs/includes/mx_api.php on line 293

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /homepages/0/d530306170/htdocs/nrbw/httpdocs/includes/mx_api.php on line 1321
Stahl ist da – Brückenbau läuft
Rheinbruecke-Wesel.de, DAS ORIGINAL

Stahl ist da – Brückenbau läuft

Datum: Mittwoch, 09. April 2008
Thema: Berichte Rheinische Post

Wesel (RP) Der von Insolvenz bedrohte Stahlbauer Donges hat gestern Teile in Wesel angeliefert. Montage der Fahrbahn über den Rhein geht weiter. Ingenieure von Straßen NRW sind für Lückenschluss im Frühjahr 2009 optimistisch.

„Baustelle läuft, Kaffeemaschine nicht“, begrüßt Helmut Reinsch Gäste im Büdericher Besucherzentrum des Landesbetriebs Straßen NRW. „Das ist jetzt die vierte in zwei Jahren“, sagt er. Kurz: Die Projektleitung hat den Humor nicht verloren. Es stehen zwar weiter Fragezeichen hinter dem Weseler Brückenbau, weil Stahlbauer Donges (Darmstadt) von Insolvenz bedroht ist. Aber es gibt Signale, die optimistisch stimmen, recht nah am Zeitplan weiterzukommen.

In der Nacht sind, wie versprochen, zwei gut 20 Meter lange Fahrbahn-Teile aus Darmstadt angekommen. Die Monteure des polnischen Subunternehmers Mostostal sind an der Arbeit. Zahlreiche Zaungäste sind auch wieder da, um das Werden des Jahrhundert-Projekts zu verfolgen. In der kommenden Woche werden zwei weitere Stücke erwartet, die später die Rad- und Gehwege tragen werden. Dann sitzt der , von Büderich aus gesehen, fünfte Stahlabschnitt an der Brücke.

Produktion in Darmstadt in Gang

Laut Franz-Josef Scheuer (Straßen NRW) ist in Darmstadt mittlerweile der so genannte Schuss Nummer sechs in Produktion. Dies habe der vom Landesbetrieb beauftragte Fremdüberwacher mitgeteilt. Ebenso, dass für den siebten die Bleche bereitlägen. „Das sind alles gute Zeichen, dass die weitermachen“, sagt Reinsch. Und Kollege Scheuer ergänzt: „In der Halle soll im Augenblick ausschließlich für die Weseler Rheinbrücke gearbeitet werden.“

Wie aus dem Hause Donges gestern zu erfahren war, ist bisher niemand entlassen worden. Unterdessen laufen die Verhandlungen zur Rettung des wegen Havarien im Kraftwerksbau angeschlagenen Traditionsunternehmens auf Hochtouren. Nach wie vor denkbar ist der Einstieg eines Investors oder eine Übernahme. Denn mit Stahlbau lässt sich aktuell gut verdienen. Da könnte Donges mit seinen prall gefüllten Auftragsbüchern und laufenden Prestigeobjekten glatt ein Schnäppchen sein.

Etwa sechs Wochen hat bislang die Montage eines Stahlabschnitts inklusive Einhängen der Seile gedauert. Aus dem Tritt geraten ist die Weseler Baustelle bislang kaum. Die gestern gestartete Phase hätte vor „nur“ zwei Wochen beginnen sollen. „Für einen Insolvenzfall sind wir damit sehr gut weggekommen“, sagt Helmut Reinsch. Und weil es im Sommer schneller gehen könnte, weil dann länger geschweißt werden kann, zweifelt er derzeit auch nicht am Lückenschluss im Frühjahr 2009.

Für den Verkehr in Betrieb genommen wird später zunächst die nördliche, also rheinab liegende Doppelfahrbahn. Die Südseite kommt laut Ingenieur Scheuer erst eineinhalb Jahre später hinzu. Denn erst wenn die neue Brücke schon benutzt werden kann, kann die alte abgebrochen werden, um das Baufeld zu schaffen für den Anschluss der B 58 auf Weseler Seite.


Noch acht Abschnitte


Am rechten Rheinufer ruht der Stahlbau weiter. Der dort montierte „Stummel“ gilt schon länger als fertig und wartet auf den Lückenschluss, der von Büderich aus betrieben wird.

Überbrückt werden müssen jetzt noch 160 Meter. Dafür sind acht Abschnitte zu montieren.

Diese können in der Länge etwas variieren, liegen im Schnitt zwischen 18 und 22 Meter.

Jeder Abschnitt selbst besteht aus fünf Einzelteilen: dem sogenannten Kasten in der Mitte zwischen den Spuren, zwei Fahrbahnstücken sowie zwei Seitenteilen für die Rad- und Gehwege.


Quelle: RP online 09.04.2008 Fritz Schubert



Dieser Artikel kommt von Rheinbruecke-Wesel.de, DAS ORIGINAL
http://www.nrbw.de/

Die URL für diesen Artikel ist:
http://www.nrbw.de/modules.php?name=News&file=article&sid=244