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Wesel. Die Ende November 2009 eröffnete Rheinbrücke in Wesel wird in den Herbstferien schon wieder gesperrt: eine Woche lang, damit der Landesbetrieb Straßen NRW notwendige Bauarbeiten erledigen kann. Tausenden Pendlern droht ein Riesenumweg über Rees oder Duisburg, der Stadt Wesel der Stillstand
Kaum haben sich alle an die neue Rheinbrücke gewöhnt und der Verkehr rollt über die nördlichen beiden Fahrbahnen, droht im Herbst der Stillstand. Eine Woche soll die Verbindung gesperrt bleiben, damit dringend notwendige Arbeiten erledigt werden können. Das würde für Tausende Pendler und Ausflügler einen Riesenumweg bedeuten. Denn die nächsten Brücken sind in Rees und in Duisburg, wobei in Walsum eine Fährfahrt nach Orsoy möglich ist.
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Wesel (RP) Noch fehlen dem Autofahrer auf der neuen Weseler Rheinbrücke zwei Spuren zum Glück. Bekanntlich sind derzeit zwei der vier Fahrstreifen ans Straßennetz angebunden. Deshalb gibt es auf Weseler Seite auch die S-Kurve mit Gefälle, die von manchen als gefährlich oder ungewohnt beurteilt wird. Abhilfe gibt es, wenn die restlichen zwei Spuren angebunden werden, was aber nur mit einer größeren Baustelle zu bewerkstelligen ist.
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Wesel. Das sich Brückenbauer damit beschäftigen müssen, wie ein solches Bauwerk verschwindet, kommt sicherlich nicht alle Tage vor. Im Falle der Weseler Rheinbrücke aber schon. Da hat sich das Team um Projektleiter Hans Löckmann die Frage stellen müssen, wie das Provisorium, das länger als gedacht die beiden Rheinufer verbunden hat, beseitigt wird.
Die Aufgabenstellung ist klar vorgegeben: Durch den Abriss der Stahlkonstruktion aus den 50er Jahren darf die Schifffahrt auf dem Rhein nicht behindert werden. Mitte des Jahres wird die Ausschreibung des Auftrages erfolgen, berichtet Hans Löckmann vom Landesbetrieb Straßenbau im Gespräch mit der NRZ. Wegen der Vorgabe der Schifffahrt wird das Ganze ein bisschen teurer. Rund drei Millionen Euro sind die kalkulierten Abrisskosten. Deshalb ist auch eine europaweite Ausschreibung erforderlich. „Ob wir noch in diesem Jahr beginnen können, weiß ich nicht. Wir gehen aber davon aus“, sagt der Projektleiter.
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Wesel (RP) Damit der Rhein nicht für die Schifffahrt gesperrt werden muss, wird die alte Brücke halbiert und zu den Ufern gezogen. Die Gefahr abstürzender Teile wird einkalkuliert. Ausschreibung geht zur zweiten Jahreshälfte raus.
Während der Verkehr munter über die neue Weseler Rheinbrücke fließt, kommt jetzt der Abriss der alten in den Blickpunkt. An der fehlen bekanntlich schon an beiden Enden Fahrbahnstücke.
Das war bekanntlich leicht zu bewerkstelligen. Weitaus schwieriger wird es, die eigentliche Brücke mit der Fachwerkkonstruktion zu demontieren. Projektleiter Hans Löckmann vom Landesbetrieb Straßen NRW gab gestern im RP-Gespräch einen Vorgeschmack auf das, was er auch an der VHS Wesel vortragen wird (siehe Info).
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Bestimmend für den Abriss, so Löckmann, ist die Vorgabe des Wasser- und Schifffahrtsamtes, dass die Schifffahrt nicht beeinträchtigt werden darf. Würde man von Pontons, also vom Wasser aus arbeiten, so müsste der Rhein gesperrt werden. Weil dies nicht geht, war ein aufwändiges Konzept mit Risikoabschätzung gefragt.
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Wesel. Fünf Techniker warnen vor einem „erheblichen Sicherheitsmangel“, der Projektleiter bestreitet dies aber: Der Ende November eröffneten Rheinbrücke Wesel fehlen noch immer einige Schrauben und Muttern.
Es fehlen einige Schrauben und Muttern, immer noch. Für fünf ehemalige Siemenstechniker ein „erheblicher Sicherheitsmangel“. Widerspruch kommt von Hans Löckmann, dem für den Bau der neuen Rheinbrücke verantwortlichen Projektleiter. Es sei alles in Ordnung, betont er auf NRZ-Anfrage.
Über die fehlenden Schrauben und Muttern hatte sich das Quintett bereits kurz nach der Eröffnung der Brücke gewundert. Nun waren sie wieder auf der Brücke und stellten fest: Es hat sich nichts getan. Musste auch nicht, wie Projektleiter Löckmann erneut betont. Weil zurzeit lediglich eine Seite mit zwei Fahrbahnen für den Verkehr freigegeben ist und nur Tempo 50 erlaubt ist, stellen die fehlenden Schrauben kein Problem dar. Wegen des Tempolimits müssten überhaupt keine Planken stehen, so der Projektleiter. So wie es auf der Lippebrücke ist. Dort gibt es keine Leitplanken, betont Löckmann.
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