Wesel (RP) Tausende sind betroffen, wenn in den Herbstferien die Rheinbrücke wegen Bauarbeiten gesperrt wird. Die RP hörte sich um: Berufstätige aus der Ferne stecken Umwege weg, Handwerker aus der Nähe wollen eine Sonderlösung. In der ersten Woche der Herbstferien, vom 8. bis 18. Oktober, wird die Weseler Rheinbrücke für Bauarbeiten komplett gesperrt (RP berichtete mehrfach). Nur Fußgängern, Radlern und dem Notarzt steht sie dann offen. Das ist zwar zeitlich noch weit weg, lässt aber bereits jetzt viele Pendler grübeln. In Spitzenzeiten rollen täglich 28 000 Kfz über die Brücke. In den Ferien werden es zwar weniger sein, aber die Zahl derer, die Umwege über Duisburg oder Rees nehmen müssen bleibt immer noch enorm hoch. Die RP hörte sich bei Handwerkern und anderen Berufstätigen um:
Submitted by webmaster on Saturday, August 14 2010
Wesel (RP) In den Herbstferien wird die Rheinbrücke nur für Fußgänger, Radler und Notarzt frei sein. Tausende Pendler und Anwohner müssen zehn Tage lang ausweichen. Fahrten über den Rhein zu Arbeitsstelle oder Arzt werden kompliziert. Schmerzhaft, aber kurz: Nach dieser Devise wird in den Herbstferien der Verkehr auf der B 58 unterbunden. Von Freitag, 8. Oktober, 22 Uhr, bis Montag, 18. Oktober, 5 Uhr wird die Weseler Rheinbrücke gesperrt. Wer den Fluss mit dem Kfz überqueren will, muss auf die Brücken in Duisburg und Rees oder die Fähre Orsoy ausweichen. Nur Fußgänger, Radfahrer und der Notarzt können die Brücke nutzen. Vermutlich muss aber auch die medizinische Notversorgung für eine Weile von der linken Rheinseite aus für Büderich und Ginderich organisiert werden. Die Alternative zur Vollsperrung wäre, wie mehrfach berichtet, eine halbseitige mit aber ungleich längerer Bauzeit und großen Staus.
Submitted by webmaster on Thursday, August 12 2010
Wesel (RP) Noch fehlen dem Autofahrer auf der neuen Weseler Rheinbrücke zwei Spuren zum Glück. Bekanntlich sind derzeit zwei der vier Fahrstreifen ans Straßennetz angebunden. Deshalb gibt es auf Weseler Seite auch die S-Kurve mit Gefälle, die von manchen als gefährlich oder ungewohnt beurteilt wird. Abhilfe gibt es, wenn die restlichen zwei Spuren angebunden werden, was aber nur mit einer größeren Baustelle zu bewerkstelligen ist.
Wesel (RP) Damit der Rhein nicht für die Schifffahrt gesperrt werden muss, wird die alte Brücke halbiert und zu den Ufern gezogen. Die Gefahr abstürzender Teile wird einkalkuliert. Ausschreibung geht zur zweiten Jahreshälfte raus.
Während der Verkehr munter über die neue Weseler Rheinbrücke fließt, kommt jetzt der Abriss der alten in den Blickpunkt. An der fehlen bekanntlich schon an beiden Enden Fahrbahnstücke.
Das war bekanntlich leicht zu bewerkstelligen. Weitaus schwieriger wird es, die eigentliche Brücke mit der Fachwerkkonstruktion zu demontieren. Projektleiter Hans Löckmann vom Landesbetrieb Straßen NRW gab gestern im RP-Gespräch einen Vorgeschmack auf das, was er auch an der VHS Wesel vortragen wird (siehe Info).
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Bestimmend für den Abriss, so Löckmann, ist die Vorgabe des Wasser- und Schifffahrtsamtes, dass die Schifffahrt nicht beeinträchtigt werden darf. Würde man von Pontons, also vom Wasser aus arbeiten, so müsste der Rhein gesperrt werden. Weil dies nicht geht, war ein aufwändiges Konzept mit Risikoabschätzung gefragt.
Kreis Wesel (RP) Die wegen der Pfuschvorwürfe bei den U-Bahn-Bauten in Köln und Düsseldorf in die Kritik geratene Baufirma Bilfinger Berger war auch am Bau der Weseler Niederrheinbrücke beteiligt. Das Thema beschäftigt auch die SPD-Kreistagsfraktion. Die möchte während der nächsten Sitzung des Bauausschusses am 9. März von der Verwaltung Informationen darüber haben, ob und wie der Bau der Brücke überwacht wurde. Hans Löckmann vom Landesbetrieb Straßen NRW erklärte auf Anfrage, dass er absolut sicher sei, "dass beim Bau der Rheinbrücke alles ordnungsgemäß verlaufen ist".
Submitted by webmaster on Thursday, February 25 2010