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Wesel (RP) Tausende sind betroffen, wenn in den Herbstferien die Rheinbrücke wegen Bauarbeiten gesperrt wird. Die RP hörte sich um: Berufstätige aus der Ferne stecken Umwege weg, Handwerker aus der Nähe wollen eine Sonderlösung. In der ersten Woche der Herbstferien, vom 8. bis 18. Oktober, wird die Weseler Rheinbrücke für Bauarbeiten komplett gesperrt (RP berichtete mehrfach). Nur Fußgängern, Radlern und dem Notarzt steht sie dann offen. Das ist zwar zeitlich noch weit weg, lässt aber bereits jetzt viele Pendler grübeln. In Spitzenzeiten rollen täglich 28 000 Kfz über die Brücke. In den Ferien werden es zwar weniger sein, aber die Zahl derer, die Umwege über Duisburg oder Rees nehmen müssen bleibt immer noch enorm hoch. Die RP hörte sich bei Handwerkern und anderen Berufstätigen um:
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Wesel (RP) In den Herbstferien wird die Rheinbrücke nur für Fußgänger, Radler und Notarzt frei sein. Tausende Pendler und Anwohner müssen zehn Tage lang ausweichen. Fahrten über den Rhein zu Arbeitsstelle oder Arzt werden kompliziert. Schmerzhaft, aber kurz: Nach dieser Devise wird in den Herbstferien der Verkehr auf der B 58 unterbunden. Von Freitag, 8. Oktober, 22 Uhr, bis Montag, 18. Oktober, 5 Uhr wird die Weseler Rheinbrücke gesperrt. Wer den Fluss mit dem Kfz überqueren will, muss auf die Brücken in Duisburg und Rees oder die Fähre Orsoy ausweichen. Nur Fußgänger, Radfahrer und der Notarzt können die Brücke nutzen. Vermutlich muss aber auch die medizinische Notversorgung für eine Weile von der linken Rheinseite aus für Büderich und Ginderich organisiert werden. Die Alternative zur Vollsperrung wäre, wie mehrfach berichtet, eine halbseitige mit aber ungleich längerer Bauzeit und großen Staus.
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Wesel. Die Ende November 2009 eröffnete Rheinbrücke in Wesel wird in den Herbstferien schon wieder gesperrt: eine Woche lang, damit der Landesbetrieb Straßen NRW notwendige Bauarbeiten erledigen kann. Tausenden Pendlern droht ein Riesenumweg über Rees oder Duisburg, der Stadt Wesel der Stillstand
Kaum haben sich alle an die neue Rheinbrücke gewöhnt und der Verkehr rollt über die nördlichen beiden Fahrbahnen, droht im Herbst der Stillstand. Eine Woche soll die Verbindung gesperrt bleiben, damit dringend notwendige Arbeiten erledigt werden können. Das würde für Tausende Pendler und Ausflügler einen Riesenumweg bedeuten. Denn die nächsten Brücken sind in Rees und in Duisburg, wobei in Walsum eine Fährfahrt nach Orsoy möglich ist.
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Wesel (RP) Noch fehlen dem Autofahrer auf der neuen Weseler Rheinbrücke zwei Spuren zum Glück. Bekanntlich sind derzeit zwei der vier Fahrstreifen ans Straßennetz angebunden. Deshalb gibt es auf Weseler Seite auch die S-Kurve mit Gefälle, die von manchen als gefährlich oder ungewohnt beurteilt wird. Abhilfe gibt es, wenn die restlichen zwei Spuren angebunden werden, was aber nur mit einer größeren Baustelle zu bewerkstelligen ist.
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Wesel. Das sich Brückenbauer damit beschäftigen müssen, wie ein solches Bauwerk verschwindet, kommt sicherlich nicht alle Tage vor. Im Falle der Weseler Rheinbrücke aber schon. Da hat sich das Team um Projektleiter Hans Löckmann die Frage stellen müssen, wie das Provisorium, das länger als gedacht die beiden Rheinufer verbunden hat, beseitigt wird.
Die Aufgabenstellung ist klar vorgegeben: Durch den Abriss der Stahlkonstruktion aus den 50er Jahren darf die Schifffahrt auf dem Rhein nicht behindert werden. Mitte des Jahres wird die Ausschreibung des Auftrages erfolgen, berichtet Hans Löckmann vom Landesbetrieb Straßenbau im Gespräch mit der NRZ. Wegen der Vorgabe der Schifffahrt wird das Ganze ein bisschen teurer. Rund drei Millionen Euro sind die kalkulierten Abrisskosten. Deshalb ist auch eine europaweite Ausschreibung erforderlich. „Ob wir noch in diesem Jahr beginnen können, weiß ich nicht. Wir gehen aber davon aus“, sagt der Projektleiter.
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